Über mich

Am 24.10.1964 in der Nähe von Leipzig geboren, habe ich sehr früh angefangen, mir viele Orte in der Welt anzusehen und diese auch im Bild festzuhalten. Heute arbeite ich als Informatiker und fotografischer Autodidakt in Berlin.

Die Corona-Zeit war für viele Menschen eine Zeitenwende und in Bezug auf die Fotografie auch für mich. Meine Sehnsucht nach Menschen hat mich damals dazu bewegt, mich verstärkt der Menschenfotografie zu widmen. Was ich nicht ahnte: Dieses Genre der Fotografie ist der Spiegel meiner Seele. Ich erkenne mich in meinen Bildern wieder. Die Kamera ist das Werkzeug, um mich künstlerisch auszudrücken. Das Knüpfen eines unsichtbaren Bandes zwischen dem zu fotografierenden Menschen und mir ist für mich das Wichtigste an der Menschenfotografie und eine sehr große emotionale Herausforderung. Ich vergleiche das gern mit einer Schiffsreise: es gibt Tage mit viel Sonne und ruhiger See oder auch Tage mit dunklen Wolken und Sturm.

Hiermit lade ich Euch ein, mich auf meiner fotografischen Reise zu begleiten.

Aktfotografie

Ich porträtiere Menschen – meist Frauen – in Momenten stiller Konzentration. Mich interessiert nicht die perfekte Pose, sondern der Augenblick, in dem etwas Echtes sichtbar wird: ruhig, offen, bisweilen zögernd.
Meine Bilder wollen nicht verführen, sondern zum Verweilen einladen; sie bewegen sich zwischen Offenheit, Rückzug und leiser Konfrontation.

Meine Modelle und ich arbeiten weitestgehend ohne Vorgaben und ohne Eile, auf Augenhöhe. Wichtiger als Technik sind Vertrauen und geteilte Nähe. Im Dialog entsteht der Raum, in dem sich jede zeigt, wie sie möchte – nicht wie man es erwartet.
Ich arbeite digital, in Schwarzweiß, ab und an in Farbe, mit natürlichem Licht und Studiolicht. Bewusst verzichte ich auf Effekte oder dramatische Inszenierungen. Die Körper sind nicht ausgestellt, sie sind einfach da: gegenwärtig, zurückhaltend, mal abgewandt, mal direkt.

Meine Fotografien lösen sich von klassischen Aktposen und den Schönheitsnormen der Social-Media-Welt.
Sie eröffnen einen Raum der Selbstbestimmung und stellen die Fragen: Wem gehört der Blick? Wie können Bilder entstehen, die offen bleiben respektvoll, leise wahr?

About me

Born on October 24, 1964, near Leipzig, I started traveling the world at a very early age and capturing my experiences in photographs. Today, I work as a computer scientist and self-taught photographer in Berlin.

The coronavirus pandemic was a turning point for many people, and in terms of photography, it was also a turning point for me. My longing for human contact motivated me to devote more time to photographing people. What I didn’t realize at the time was that this genre of photography is a mirror of my soul. I recognize myself in my pictures. The camera is the tool I use to express myself artistically. For me, the most important thing about portrait photography is establishing an invisible bond between the person being photographed and myself, which is a huge emotional challenge. I like to compare it to a sea voyage: there are days with lots of sunshine and calm seas, and days with dark clouds and storms.

I invite you to accompany me on my photographic journey.

Nude photography

I portray people—mostly women—in moments of quiet concentration. I am not interested in the perfect pose, but rather in the moment when something genuine becomes visible: calm, open, sometimes hesitant.
My images are not intended to seduce, but rather to invite the viewer to linger; they oscillate between openness, withdrawal, and quiet confrontation.

My models and I work largely without guidelines and without haste, on an equal footing. Trust and shared closeness are more important than technique. Dialogue creates a space in which everyone can show themselves as they want to be seen – not as others expect them to be.
I work digitally, in black and white, occasionally in color, with natural light and studio lighting. I deliberately avoid effects or dramatic staging. The bodies are not on display, they are simply there: present, reserved, sometimes turned away, sometimes direct.

My photographs break away from classic nude poses and the beauty standards of the social media world.
They open up a space for self-determination and ask the questions: Who owns the gaze? How can images be created that remain open, respectful, quietly true?